Farben erwecken Erinnerungen und Assoziationen. Sie spiegeln außerdem Eigenschaften und Charakterzüge wider, weshalb sie auch von Farbpsychologie oder psychologischer Farbwirkung gesprochen wird. Die Wirkung von Farben - egal ob auf Tapete, auf einem Wandanstrich oder anderswo - ist vielfältig und faszinierend. Schon Goethe beschäftigte sich umfassend damit und veröffentlichte 1810 sein Werk „Zur Farbenlehre“, aus dem auch heute noch viele Punkte Gültigkeit haben. Allen voran die Tatsache, dass sich Farben ideal zur Wohnraumgestaltung eignen. Doch welche Farbe ist für eine Tapete im Wohnzimmer am besten geeignet? Welche Tapetenfarbe eignet sich für kleine Räume? Und warum lässt es sich in einem hell tapezierten Büro so gut arbeiten?
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| Tapete Holzpaneel Akustikpaneel Beige 1044644 | Tapete Beige, Creme, Weiß 1042532 innova |
Psychologische Effekte von Tapetenfarben
Für den einen die Lieblingsfarbe, für den anderen ein absolutes No Go. Geschmäcker sind verschieden und so unterschiedlich sind auch die Effekte, die Farben erzeugen können. Einfarbige Tapeten wirken dabei in der Regel alleinstehend vollkommen anders als bei einer geschickten Kombination von Tapeten in verschiedenen Farben oder mit Mustern. In jedem Fall lassen sich mit ihnen individuelle Räume gestalten, die das Unterbewusstsein ansprechen, Gefühle hervorrufen und sogar Stimmungen erzeugen können.
Je nach ausgewählter Tapetenfarbe ist die Wandbekleidung also nicht nur etwas für das Auge, sondern auch Balsam für die Seele. Wer Schutz sucht, wählt eine andere Tapetenfarbe als jemand, der auffallen möchte. Wer in einem Arbeitszimmer entspannt und ruhig arbeiten will, tapeziert in Farbtönen mit entsprechender psychologischen Wirkung. Und wer ungünstig geschnittene Räume kaschieren will, greift zu einer Farbe, die sich aufgrund ihrer Farbpsychologie dafür besonders gut eignet.









