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Raufaser-Tapeten – Die beliebten Klassiker

Raufaser (auch Rauhfaser) ist eine klassische Tapetenart, die eine ungleichmäßige, raue Struktur an der Oberfläche aufweist. Sie besteht aus bis zu drei Papierschichten, in denen Holzfasern verschiedener Größe eingearbeitet sind. Durch diese Holzfasern erhält die Raufasertapete ihre typische Oberflächenstruktur, die Körnung genannt wird. Unterschieden werden drei Körnungsgrade von fein bis grob. Mittlerweile gibt es neben der klassischen Raufaser mit feiner, mittlerer und grober Struktur auch Designs mit Wellen oder Streifen sowie Vlies-Raufaser, die in Wandklebetechnik, bei der die Weichzeit entfällt, verarbeitet wird. Als klassische Raufasertapete wird sie jedoch auf einem Tapeziertisch eingekleistert und nach der entsprechenden Weichzeit an die Wand gebracht.


Meistverkaufte Tapete aller Zeiten

Sie ist gemessen an den Verkaufszahlen des Deutschen beliebtester Wandbelag und ist vor allem bei Renovierungsarbeiten sehr populär. Ihre zahlreichen positiven Eigenschaften sprechen für sich: Raufaser zeichnet sich durch ihre geringen Kosten, ihre Robustheit sowie ihre kinderleichte Verarbeitung aus. Sie wird meist erst an die Wände tapeziert und anschließend mit Wandfarbe gestrichen. Wer nicht selbst streichen möchte, kann die Raufasertapete aber auch in einer Farbe nach Wahl kaufen. Ganz klassisch ist sie jedoch in Weiß gehalten. Die Raufaser kann zu jeder Zeit wieder überstrichen werden, ohne, dass sie ersetzt werden muss. Es gibt keinen Grund, sie nicht zum zehnten Mal mit einer neuen Farbe zu überstreichen. Ist ein grober Körnungsgrad vorhanden, behält die Raufasertapete dabei sogar ihre sichtbaren Strukturen. Und falls sie doch einmal entfernt werden soll, so ist dies relativ einfach und mit geringem Aufwand möglich. Ebenfalls von Vorteil ist, dass ihre Struktur Unebenheiten in der Wand ausgleicht, wodurch diese nicht weiter auffallen. Wer Raufaser verwenden möchte, muss außerdem keine gesundheitlichen Bedenken haben. In der Regel wird für ihre Herstellung Recyclingpapier verwendet und weder PVC (Polyvinylchlorid), Weichmacher (wie zum Beispiel Ester, fettige Öle, weicher Harz oder Campher) noch Lösungsmittel kommen zum Einsatz. Darüber hinaus ist die Rauhfasertapete atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend.


Die Geschichte der Raufasertapete

Die Geschichte der Raufaser beginnt vor über einhundert Jahren und ist bis heute eine Erfolgsgeschichte. In früheren Zeiten spielte Wandgestaltung keine Rolle, die Wände wurden einfach nur gekalkt oder mit Farbe gestrichen. Der Nachteil war, dass sie vor jedem Neuanstrich erst mühsam abgewaschen werden mussten. Irgendwann entstand die Idee, nicht die Steinwand zu streichen, sondern vorher Papier aufzukleben und dies dann farblich zu streichen. Der Vorteil war, dass das Papier samt Farbe einfach wieder abgerissen werden konnte. So entstand die erste Tapete, die aber noch lange keine Raufasertapete war. Am Anfang wurde die Tapete noch mit Farbe angestrichen, später wurde sie mittels moderner Fertigungsverfahren bedruckt, wodurch verschiedene Muster auf ihr Platz fanden.


Die in den 1920er Jahren üblichen Artdeco-Muster auf Tapeten waren allerdings nicht bei allen beliebt, da sie ziemlich düster waren und die großen Muster erschlagend wirkten. In der besagten Zeit setzte sich dann endlich die Raufaser als Wandbekleidung durch, denn sie war nicht nur robust, leicht zu verarbeiten, preiswert und immer wieder überstreichbar, sondern auch dezent in ihrem Auftreten. Als Alternative zu Wandanstrich oder einfarbiger Tapete ist die Raufasertapete heute aus keinem Haushalt mehr wegzudenken und gilt als Klassiker. Dabei war ihr ursprünglicher Zweck ein ganz anderer. Bereits im Jahre 1864 entwickelte Hugo Erfurt, Enkel von Friedrich Erfurt, der die Papiermühle Erfurt in Wuppertal betrieb, die Raufasertapete als Dekorationspapier für das Schaufenster. Auch als Basispapier für andere Leimdrucktapeten wurde sie damals noch verwendet. Erst ab dem Jahre 1920 als auch die sogenannten Bauhaustapeten aufkamen, wurde die Rauhfaser auch für die Innenraumgestaltung bzw. Wandgestaltung verwendet.