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Papiertapeten

Die Papiertapete, der günstige & vielseitige Allrounder für die Wand

Papiertapeten sind in der modernen Wohnwelt allgegenwärtig und zählen zu den meistverkauften Tapeten überhaupt. Zum einen sind sie aufgrund der günstigen Preise sehr beliebt, was sie zu erschwinglichen Wandbekleidungen für Jedermann macht. Auch bei begrenztem Budget für Erstbezug oder Renovierung lässt sich mit Papiertapeten das eigene Zuhause ganz nach den persönlichen Vorstellungen tapezieren, ohne dass dabei tief ins Portemonnaie gegriffen werden muss. Zum anderen zählen Tapeten mit Papierträger zu den unangefochtenen Verkaufsschlagern, da sie in einer schier endlosen Vielfalt an Farben, Mustern und Motiven zu kaufen sind – auch im Online-Shop von TAPETENMAX®.


Farben, Muster & Motive aus der Feder bekannter Tapetenhersteller

Ganz gleich, ob einfarbig oder bunt, mit Muster oder als Unitapete, für das Wohnzimmer oder das Kinderzimmer, mit Papiertapeten sind der Kreativität bei der Wandgestaltung kaum Grenzen gesetzt. Mit ihren Dessins setzen sie geschickt optische Akzente und werden zum Hingucker, dem sich niemand entziehen kann. Als großflächige Tapetenbahn oder schmale Bordüre halten sie in unserem Tapetenshop für jeden Geschmack ein passendes Motiv bereit.


Romantische Ranken, Blumen, Blüten und Blätter, Steinoptik und Mauerwerk, Ornamente und barocke Muster, Comic-Motive, grafische Formen sowie Punkte, Kreise, Streifen, Karos und Sterne zieren die verschiedenen Papiertapeten aus unserem Online-Shop. Die Designs entspringen den Künsten renommierter Tapetenherstellern wie A.S. Creation, Eijffinger und livingwalls. Auch bekannte Marken und Designer wie ESPRIT oder Oilily haben ihre kreative Handschrift auf den Tapeten mit Papierträger verewigt – alles für eine Wandgestaltung, die in Sachen Vielfalt der Möglichkeit nicht zu überbieten ist.


Welche Eigenschaften zeichnen die Papiertapete aus?

Grundsätzlich bestehen Papiertapeten aus Papier bzw. aus mehreren Papierschichten und haben eine Oberschicht, die bedruckt, beschichtet oder strukturiert wird. Die Anzahl der Schichten macht den Unterschied: Je mehr Schichten sie aufweisen, desto hochwertiger sind sie. Bei besonders hochwertigen Exemplaren kommen weitere Träger- und Zwischenschichten hinzu, was ihre Haltbarkeit erhöht.


Je nach Art der Papiertapete sind auf den eigentlichen Papierträger weitere Materialien aufgebracht. Zwischen den Papierschichten können Holzspäne geklebt sein (Raufasertapete), aber auch eine Beschichtung mit Kunststoff / PVC (Vinyltapeten), Metallfolie oder Naturmaterialien ist möglich. Auch Strukturprofiltapeten haben einen Papierträger, auf den eine aufgeschäumte PVC-Oberfläche aufgetragen wird, die für die dreidimensionale Struktur mit viel Profil sorgt. Besonders hochwertig sind die sogenannten Duplextapeten, die aus zwei unterschiedlich starken Papierschichten bestehen und in einem speziellen Kaschierverfahren gefertigt werden. Besonders gut erhaltene Prägungen lassen sich realisieren, indem eine durch Rotations-Tiefdruck geprägte Schicht auf eine glatte Papierbahn kaschiert wird.


Unterschieden werden Papiertapeten anhand ihres Gewichtes in leichte (< 110 g/qm), mittlere (110 – 140 g/qm) und schwere (140 bis ca. 180 g/qm) Exemplare. Heute werden sie größtenteils aus Recyclingpapier hergestellt, wodurch sie zu umweltfreundlichen Wandbekleidungen werden. Außerdem sind sie atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und lichtbeständig.


Papiertapeten tapezieren leicht gemacht

Im Vergleich zu Vliestapeten, ist für das Tapezieren von Papiertapeten sowohl mehr Tapezierwerkzeug als auch etwas mehr Zeit einzuplanen. Leichte bis mittelschwere Papiertapeten können ohne großes Vorwissen selbst angebracht werden, bei Mustertapeten und besonders schweren Papiertapeten ist hingegen etwas Übung oder Hilfe vom Profi nötig.


Bevor die zugeschnittenen Tapetenbahnen an die Wand kommen, werden sie auf einem Tapeziertisch mit Kleister eingekleistert. Nach einer kurzen Weichzeit werden sie dann Bahn für Bahn an die Wand gedrückt. Wie lange die Weichzeit ist, hängt von der Stärke und Qualität des Papierträgers ab. Wichtig ist, dass die Herstellerangaben auf dem Tapeteneinleger gelesen werden und die vorgegebene Weichzeit nicht überschritten wird – so steht einem perfekten Ergebnis nichts im Wege.


Und soll die tapezierte Wand irgendwann einem Tapetenwechsel zum Opfer fallen, kann mit Tapetenablöser, Spachtel und etwas Geduld ans Werk gegangen werden, um die Tapete zu entfernen. Die Papiertapete muss erst durchgefeuchtet werden, damit sich ihr Kleister löst, und kann dann Stück für Stück abgetragen werden.


Die Geschichte der Papiertapete

Papiertapeten sind heute ein alltäglicher Anblick, doch das war nicht immer so. Da Papier früher sehr aufwändig herzustellen war, war es viel zu wertvoll, um an der Wand zu landen. Die ersten Verwandten dieser Wandbekleidungen waren Teppiche und Tierfelle, Leder und Seide, die die nackten Wände verkleideten.


Die ersten handgefertigten Papiertapeten fanden im 16. Jahrhundert ihren Weg von China nach Europa. Daraufhin wurde in Frankreich und England begonnen, sie selbst herzustellen – ebenfalls in mühevoller Handarbeit. Das Stoffdruckverfahren konnte Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgreich von Stoff auf Papier übertragen werden, was die erste serienmäßige Fertigung von Papiertapeten erlaubte und die Gründung der ersten größeren Tapetendruckerei in Deutschland nach sich zog.


Handgeschöpfte Papierbahnen, die mit Leim zusammen gehalten wurden, ermöglichten erstmals in der Geschichte der Tapete ein raumhohes Tapezieren. Mit Erfindung der Langsieb-Papiermaschine im Jahr 1799 begann die maschinelle und somit massentaugliche Papierherstellung. Der Papierdruck und die Industrie entwickelten sich weiter, die Tapetenherstellung wurde Teil der Buntpapierindustrie und die Papiertapete wurde endlich erschwinglich für die breite Bevölkerung. Es dauerte allerdings bis in die Nachkriegsjahre und zum Wirtschaftswunder, ehe Papiertapeten den klassischen Anstrich mit Wandfarbe ablösten.